Es fehlt die Sonne…

Nachdem meine Reisebegleiterin gerade ihr Portemonaise im Van hat liegen lassen und wir gerade die Wiederbeschaffung organisieren muessen, habe ich nun etwas Zeit und kann ein paar Worte ueber die vergangene Zeit schreiben.

Vorgestern sind wir nun also in Phuket gelandet und haben nach einigen Problemen, unter anderem einem irgendwo stehengelassenem Rucksack meinerseits (kein Problem, war ja nur die Kamera, der Ausweis und auch sonst alles drin), haben wir letztendlich eine Unterkunft am Kamala Beach im westlichen Teil von Phuket gefunden, die durchaus passabel ist, vom Balkon aus kann man sogar den etwa 30m entfernten Strand sehen, Huetten direkt am Strand sind seit dem Tsunami vor 6 Jahren auf dieser Seite Thailands wohl eher selten geworden.

Beim ersten Strandspaziergang musste man jedoch leider zugeben, dass der Strand hier am Kamala Beach entgegen vorherigen Behauptungen einfach verdammt dreckig ist. Ein paar Meter von unserem Hotel entfernt wird es zwar ein wenig besser, aber nach den 2 Tagen hier steht fuer mich fest, dass dieser Strand hier der haesslichste ist, der mir in Thailand je untergekommen ist. Zudem ist er von oben bis unten mit Liegen vollgepflastert, was seine Attraktivitaet auch nicht wirklich steigert.

Phuket selbst und auch Patong, die Stadt, welche uns am nahesten liegt, sind meiner Ansicht nach sowieso keinen Besuch wert, tagsueber wird der gleiche Kram wie anderswo verkauft, nachts verwandeln sich die Orte in riesige Bordelle und jederzeit ist es laut, dreckig und das ziemlich genaue Gegenteil von erholsam.

Aber sei es drum, diese Sachen sind mir relativ egal, viel schlimmer wiegt die Tatsache, dass es gestern wie auch heute regnete, zwar nicht den ganzen Tag, aber doch lange genug, um keine richtige Sommerstimmung aufkommen zu lassen, denn auch, wenn der Regen sich die ein oder andere Auszeit nahm, die Wolken liessen sich nie vollstaendig verdraengen, sodass es immer ein wenig diesig und bewoelkt war.

Heute machten wir einen Ausflug zu Phi Phi Island, der sich gelohnt hat, immerhin gab es zwischendurch den ein oder anderen Sonnenstrahl, der dann sogar gleich stark genug war, mir einen kraeftigen Sonnenbrand zu verpassen, aber immerhin habe ich nun anstatt meiner bisherigen vornehmen Blaesse ueberhaupt eine Farbe. Insgesamt wurden auf der Tour 3 Inseln angesteuert, man konnte Schnorcheln, baden oder einfach faul am Strand liegen und sich mit Maiskolben vollstopfen. Ich entschied mich natuerlich fuer letzteres, war jedoch so frei, die letzten Maiskoerner mit den Fischen zu teilen, was diese mir damit dankten, mich schwarmartig zu umkreisen und sonstige Kunststuecke zu vollfuehren.

So, das Portemonaise wurde tatsaechlich wiederbeschafft und ich werde mich mal darum bemuehen, etwas Essbares zu finden, was hier aber wohl kein Problem sein sollte.

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